Diese Frage ist schon so alt, wie die Harmonika selbst. Eins gleich vorweg, das ist Gewohnheitssache. Wenn du bis jetzt mit Knopf gespielt hast, und du damit gut umgehen kannst, dann ist es sinnvoll, die nächste Harmonika wieder mit Knopf zu nehmen. Dadurch entfällt die Umgewöhnungsphase.
Es gibt folgende Unterschiede:
- Den Luftknopf drückst du mit der Handinnenfläche. Er ist mittig an der Bassseite der Harmonika verbaut.
- Die Lufttaste drückst du bewusst mit dem Daumen bzw. dem Daumenballen oder der Seitenfläche des Daumens. Es gibt einige kleine Unterschiede: Manche sind eckig, andere abgerundet - einige stehen weiter hervor, andere sind eher flach am Gehäuse. Manche sind etwas länger, andere eher kurz gehalten.
Im Grunde genommen spielt das alles aber keine Rolle, denn Lufttaste und Luftknopf sind, wie bereits erwähnt - Gewohnheitssache!
Was empfehlen wir Anfängern?
→ Eine Harmonika mit Lufttaste.
Grundsätzlich ist es bei der Lufttaste unwahrscheinlicher, dass du zufällig ankommst und Luft verlierst, als bei dem Luftknopf. Der Grund dafür ist, weil der Knopf in der Mitte des Gehäuses montiert ist, wo die Hand eigentlich immer aufliegt.

Lufttaste und Luftknopf erfüllen ihren Zweck quasi als "Leerlauf" der Harmonika. Beim Drücken von Luftknopf/-taste wird einfach ein Ventil geöffnet, wodurch Luft in den Balg hinein bzw. aus dem Balg herausströmen kann, OHNE dass ein TON erklingt.
Wissenswert: Alte und einzelne 5-reihige Harmonikas haben manchmal nicht nur einen, sondern zwei Luftknöpfe. Einer ist in der unteren Hälfte, der andere in der oberen Hälfte der Bassseite.
